phoneography

Vor einigen Wochen kam ja das neue iphone6s heraus und ich muss gestehen, dass ich seitdem das dringende Bedürfnis hatte, mir eben ein solches zuzulegen. Praktischerweise lief mein Vertrag eh aus, mein altes iphone wollte mein Mann haben und nachdem ich dann auch noch meine innere schwäbische Hausfrau k.o. geschlagen hatte … gab’s also ein neues teures Handy.
Ein Grund, bzw. der Hauptgrund für mein Begehr war die neue Kamera, da ich ja doch schon sehr viele Fotos mit dem Handy mache … einige davon gehen  in die sogenannte Smart-Collection bei meiner Agentur Westend61 (eins davon hat es sogar schon auf ein Zeitschriften-Cover geschafft) und außerdem gibt es ja dann auch noch meine Leidenschaft für Instagram.

Ich habe das Handy jetzt seit 2 Wochen – und ich bin begeistert. Man kann wirklich tolle Bilder machen, die Kamera ist nicht so schnell mit Kontrasten und Gegenlicht überfordert wie die meines 4s und da ich endlich auch wieder Platz auf dem Handy hab, kann ich meine Fotos mit den verschiedensten Apps gleich auf dem iphone bearbeiten.

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bei den ersten vier Fotos habe ich nur mit Instagram etwas an der Sättigung und dem Kontrast gespielt, bei den folgenden Bildern durfte es dann etwas mehr sein:

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hier habe ich die stackables-App benutzt, die ich sehr mag, die die paar (4 mit allen zukünftigen updates/Zusätzen)  Euro, die sie kostet definitiv wert ist, aber nur mit iOS läuft.

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Bei diesen beiden Bilder habe ich Afterlight benutzt, da habe ich nur die 99cent Version, ich müsste mal ein paar Sachen dazu kaufen. Diese App mag ich besonders für Sommer-Bilder mit Meer oder Gardasee, geht aber auch ganz gut im Herbst, wie man hoffentlich erkennen kann.

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Noch habe ich viel Platz auf meine iphone, wenn also jemand noch Vorschläge hat, welche App ich ganz dringend brauchen und nutzen könnte – immer her damit. Ansonsten wie gesagt, die Ergebnisse mein iphone-Fotografie gibt’s immer bei Instagram – und hoffentlich auch bald wieder auf einem Magazin-Cover ;-)

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Eine Seefahrt

Ruhig war es hier mal wieder, aber das liegt vor allem daran, dass wir ansonsten sehr fleißig bei der Arbeit sind … oder krank oder im Urlaub. Aus letzterem stammen meine nun folgenden Bilder unter dem Motto Eine Seefahrt die ist lustig Eine Seefahrt, die ist schön:

Italien, Lombardei, Brescia, Salò, Hafen und Uferpromenade
Italien, Lombardei, Brescia, Salò, Hafen und Uferpromenade
Italien, Lombardei, Brescia, Gardone Riviera, Hafen und Uferpromenade
Italien, Lombardei, Brescia, Toscolano-Maderno, Hafen und Uferpromenade
Italien, Lombardei, Brescia, Gargnano , mit Villa Bettoni
Italien, Lombardei, Brescia, Gargnano
Italien, Lombardei, Brescia, Gargnano

 

Und? Wer (er)kennt die Orte?

Lass die Sonne rein!

Während sich hier den Montag in novemberlichem Grau zeigt, die Kälte langsam aber sicher durch unser fast 300 Jahre altes Gemäuer ins Innere des Hauses kriecht und ich trotz eigenem Ofen im Zimmer erbärmlich friere (und der Winter ja erst im Anmarsch ist), da dachte ich mir, werfen wir doch kurz mal einen Blick zurück, um 1,5 Wochen, in die Herbstferien um genau zu sein – und lassen die Sonne (und den Süden) rein:

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Italien, Veneto, Lago di Garda, Malcesine mit dem Castello Scaligero,

Italien, Veneto, Lago di Garda, Malcesine

Italien, Lombardei, Brecia, Lago di Garda, Limone, Blick über die Altstadt

Italien, Veneto, Lago di Garda, bei Malcesine, Junge im Abendlicht

Italien, Lombardei, Brecia, Lago di Garda, Limone in der Abendsonne

Besser?! Oder mach einfach alles nur noch schlimmer?! Ich kann mich nicht entscheiden …

Abendsonne

Landschaft findet sich bei mir im „Portfolio“ eigentlich viel zu wenig, aber meist komme ich gar nicht dazu. Im Winter/Herbst noch eher, da gibt es die Chance nach zeitiger Ablieferung der Jüngsten im Kindergarten noch schönes Morgenlicht zu erwischen, im Sommer muss ich mich wirklich nicht in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett quälen, im Zweifelsfall hätte ich dann eh ein oder zwei oder drei Kinder am Bein, die natürlich unbedingt mitkommen wollten und bis man das alle geregelt hätte, wäre es dann vermutlich auch vorbei mit dem schönen Licht. Abends war bisher nie ein Thema gewesen, weil – wer Kinder hat, kennt das vielleicht – am Abend herrschte bis vor kurzem einfach nur unendliches Chaos, die Arbeitszeiten des Gatten waren auch eher ungünstig und außerdem …  jetzt noch mal raus, losziehen .. ich bin doch so müde. Aber, alles wird langsam besser, und so war ich am Donnerstagabend erstmalig abends unterwegs – einen Tag bevor die Mähdrescher ausfuhren und die Felder abernteten.

Deutschland, Baden-Württemberg, bei Tübingen, Baum im Weizenfeld, Abendlicht

Deutschland, Baden-Württemberg, bei Tübingen, Roggenfeld im Abendlicht

 

Etwas irritierend war, dass ich, wie geschrieben, sonst eher im Winter unterwegs bin, dick eingemummelt in Lederhosen, Winterjacke usw. während ich dieses Mal in Sandalen und Sommerröckchen losgezogen bin – was eigentlich auch nicht so richtig schlau war … zwischendurch war ich überzeugt, dass ich bestimmt an die 100 Zecken mit nach Haus beringen würde – eine Befürchtung, die sich nicht bewahrheitete.

Deutschland, Baden-Württemberg, bei Tübingen, Felder im Abendlicht

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So, und ich denke, ich muss man demnächst noch mal los, jetzt da die Felder voll mit Strohballen sind – es darf nur nicht wieder jeden Nachmittag zuziehen, denn solche schönen wolkenfreien Sommerabende sind hier doch eher selten.

P.S.: Bearbeitet habe ich die Bilder übrigens mit meinem derzeitigen Lieblingsfilter, der ein noch schöneres Licht zaubert. Allerdings dürfen dafür die ISO-Zahlen nicht sehr hoch sein, was bei diesen Aufnahmen jetzt kein Problem war, sonst aber für ein zu großes und nicht wieder behebbares Rauschen sorgt.